Durch die Berechnung des CO2-Fußabdrucks mit BigMile realisiert Ricoh seine nachhaltigen Ziele

Nachhaltigkeitsziele von Ricoh

Vor ca. zwei Jahren entschied sich Ricoh nach intensiven Marktrecherchen für BigMile. Ihr Ziel war es, bis 2030 zwanzig Prozent weniger CO2 als 2015 zu produzieren. Ein Ziel, das im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen steht. „Dazu müssen wir natürlich wissen, wo wir stehen.“, ging Stef Jacobs (Supervisor Transport bei Ricoh Europe) damals durch den Kopf. BigMile konnte ihm diesen Wunsch selbstverständlich erfüllen.

BigMile war jedoch vor zwei Jahren gerade erst am Start. Deshalb traten beide Unternehmen in eine offene Diskussion. „Intern hatten wir bereits mit Excel-Dateien gearbeitet.“, erklärt Jacobs. Bald stellte sich heraus, dass die Logistikorganisation zu komplex war, um ihre Emissionen weiterhin auf diese Weise zu erfassen. Gemeinsam mit BigMile erstellten sie eine Skizze, was benötigt wird, was bereits zur Verfügung stand und wohin sie wie wollten.

Berechnen Sie Ihre CO2-Reduktion mit eigenen Daten

Zunächst begann Ricoh mit den Daten, die sie zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung hatten, um zu sehen, ob das BigMile-Team damit arbeiten konnte. Es stellte sich heraus, dass dies nicht ausreichte, um eine gute Analyse durchführen zu können. Also fragte man die beteiligten Spediteure, welche Daten sie liefern könnten. Das erwies sich komplexer als erwartet. „Wir mussten ihnen oft hinterherlaufen. Und manchmal wurden auch nicht die richtigen Daten geliefert.“, sagt Jacobs. Also beschloss Ricoh, einen Schritt zurückzutreten und wieder mit eigenen Daten zu arbeiten.

Ricoh hat in der Folge mit ihrem WMS (Warehouse Management System) gearbeitet, um herauszufinden, was von wo und wohin transportiert wird, um die Entfernung zwischen den beiden Standorten zu berechnen. Für alle Transporte, sowohl Inbound als auch Outbound. Gemeinsam gelang es Ricoh und BigMile, aus diesen Rohdaten ein Skript zu schreiben, das die gesammelten Rohdaten in Daten umwandelt, mit denen BigMile arbeiten kann. „Es hat viel Zeit gekostet, diese Daten zu verfeinern und sie zum Laufen zu bringen. Aber in dem Moment, als es fertig war, war es sehr gut.“, meint Jacobs.

Detaillierter Einblick in die CO2-Emissionen

Die Nutzung der eigenen Daten führte zu sehr positiven Ergebnissen: „Was wir festgestellt haben, ist, dass man sich bestimmte Kunden und Bereiche im Detail anschauen muss, um diejenigen mit schlechter CO2 Effizienz zu identifizieren.“, sagt Jacobs. Dadurch, dass man in BigMile auf Kundenebene beliebig heranzoomen kann, ist man in der Lage zu sehen, wo es Spitzenwerte bei den CO2-Emissionen gibt. Das ist es, was Jacobs an BigMile gefällt: „Sie können Ihre CO2-Emissionen auf detaillierter Ebene messen.“ So kann man untersuchen, woher die Spitzenwerte kommen und wie man sie senken kann.

Zu Beginn lag der Fokus des Unternehmens vor allem auf der Erhöhung des Servicelevels und der Reduzierung der Kosten. Aber die Reduzierung der CO2-Emissionen hat bei Ricoh inzwischen eine größere Rolle eingenommen. Es hilft ihnen zu erkennen, wo die meisten Emissionen entstehen und gibt ihnen Denkanstöße, erklärt Jacobs: „So können wir unsere Transporte in bestimmte Länder kritisch hinterfragen und uns ggf. für eine andere Modalität entscheiden.“

Ricoh arbeitet weiterhin aktiv mit BigMile zusammen. „Mit Hilfe von BigMile können wir sehen, ob wir auf dem richtigen Weg sind.“, sagt Jacobs. Mit BigMile schauen sie sich an, wie sie ihr Ziel erreichen können, bis 2030 zwanzig Prozent weniger CO2 als 2015 zu produzieren. Und natürlich hoffen wir bei BigMile, dass die Einblicke, die wir ihnen geben, Ricoh helfen, ihr Ziel so schnell wie möglich zu erreichen.

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